Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Unterlagen, Fragen und alles zur Rentenbeantragung.
zerbrechlich
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Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von zerbrechlich » Mo 6. Jun 2016, 12:03

Hallo liebe Foris,

meine EM-Rente ist bis Ende 2016 bewilligt.es ist eine Arbeitsmarktrente, bekomme aber keine zusätzlichen Leistungen vom JC, da ich mit der Rentenhöhe über den Regelsatz plus KdU liege.

ab wann sollte ich den Verlängerungsantrag stellen? kann ich dieses Formular R0120 aus dem Internet nehmen? den Selbstbeurteilungsbogen nicht ausfüllen, das habe ich hier schon gelesen. sind die empfohlenen 3 Monate dafür ausreichend? in die Zeit fällt dann ja auch noch Weihnachten und der Jahreswechsel. da vermute und befürchte ich, wird dann wieder in den Amtsstuben ab ca Mitte Dezember nichts mehr bearbeitet. ich weiß, es hilft auch nichts, wenn ich frage, wie lange die da allgemein dafür brauchen, kann ja manchmal schnell gehen und manchmal zieht sich das hin.

die von der DRV meinte, ich müsste mich vorsorglich bei der AfA melden. ich bekam vor der EM-Rente ALG II vom JC. wäre denn die Afa überhaupt für mich zuständig. und was müßte ich der Afa denn da sagen? habe da keine Ahnung.

falls die Afa nicht zuständig wäre, müßte ich ja einen Antrag beim JC stellen für die Zeit bis die DRV die Verlängerung genehmigt. da ist dann die Frage wegen des Schonvermögens. das sind meines Wissens nach 150 x Lebensjahre, plus 750 Euro für Haushaltsgeräte (so habs ich mal gelesen). da bin ich aber äh etwas drüber. hätte denn wohl keinen Anspruch. nur die KK wäre eben mit ihren habenwollenden Beiträgen da. ok, die dürften dann, wenn noch keine Rente verlängert wurde, auch nur den Mindestbeitrag fordern können, bis die DRV die Rentenverlängerung genehmigt.
Schöne Grüße

zerbrechlich

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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von Engelchen22 » Mo 6. Jun 2016, 15:50

Hallo zerbrechlich,

sehr gute Frage, welche die meisten befristeten EMR´ler immer wieder einholen wird... :jaa:
Ich lese da stehts sehr interessiert mit, den gute Tipps/Hinweise ect sind ja immer von " Nöten "....
zerbrechlich hat geschrieben:
ab wann sollte ich den Verlängerungsantrag stellen? kann ich dieses Formular R0120 aus dem Internet nehmen?
Ich gehe mal davon aus, dass die DRV Dir den EMR-Weitergewährungsantrag R0120 ganz automatisch zusenden wird, mache Dir diesbeüglich ( noch ) keinen Kopf
- Du berichtest ja, dass Deine EMR bis Jahresende 2016 noch läuft...

Solltest Du keinen R0120 " Antrag " von der DRV erhalten, so kannst Du klar dieses Formular aus dem I-Net " nehmen "...

Bei mir lief der 1. EMR - Weitergewärhungsantrag so:

EMR endete 30.09.15 - der " Antrag " wurde mir von der DRV am 01.04.15 ( kein Aprilscherz) übersandt - im gleichen Monat ging der ungeliebte Wisch
zurück zur DRV ( in den hohen Norden ! )
Dazwischen war dieser bl... Poststreik :Laber: - welcher mein Nervenkostüm auf eine zustäzliche Geduldsprobe stellte ( diesen zustäzlichen Stress hätt´ich keinesfalles
gebraucht - bin eh das reinste Nervenbündel wenn ich auf " wichtige " Post warten muss ) :Heiss:
zerbrechlich hat geschrieben:den Selbstbeurteilungsbogen nicht ausfüllen, das habe ich hier schon gelesen.
Habe es erst gestern hier geschrieben - diesen " Glaskugelbogen " welchen die DRV " sehr gerne hätte " ist FREIWILLIG auszufüllen...
Weder beim 1. Antrag noch beim 1. Weiterbewilligungsantrag habe ich diesen ausgefüllt... :nein: :Sturkopf:
Die DRV braucht bestimmt unsere eigene " Einschätzung " nicht zur Antragsbearbeitung...
Der Ärztl. Dienst der DRV hat da " ihre eigene Meinung " - sehr oft berücksichtigt sie doch nicht mal die Gutachterlichen - Empfehlungen, geschweige denn der
seit Jahren behandl. FACHärzte des Patienten ( welche den Pat wohl " sehr gut kennt " mit allen Einschränkungen über meist langen Zeitraum ).

Wäre schon mal interessant einem DRV-SB " über die Schulter " zu guggen.... Wie da wer WAS entscheidet und welche Arbeitsweise die SB´s da an den Tag legen...

Da fällt mir gerade noch ein Geschichten ein: :grinser:
Ich habe vor einigen Jahren mal einen Urlaub mit einem SB einer DRV ( im Rheinland ) verbringen müssen.... Wir waren eine Gruppe meherer Personen, alle irgendwie untereinander befreundet,

Gut dieser " Mensch " war sicher " extrem " in allen Belangen ....
ich konnte mir schon damals nicht vorstellen, wie ein solcher " Typ " ( sorry, es war ein Typ... ) bei einer Behörde noch dazu bei der DRV tätig ist ( Abt. Reha war sein Ressort )
inzwischen wundert mich das nicht mehr - viel zu viele eigens gemachte Erfahrungen + Input gesammelt.

Auch könnte ich einen Urlaub mit einem Mitarbeiter der DRV nun schon gar nicht mehr " buchen ".... :teufel:
zerbrechlich hat geschrieben: in die Zeit fällt dann ja auch noch Weihnachten und der Jahreswechsel. da vermute und befürchte ich, wird dann wieder in den Amtsstuben ab ca Mitte Dezember nichts mehr bearbeitet. ich weiß, es hilft auch nichts, wenn ich frage, wie lange die da allgemein dafür brauchen, kann ja manchmal schnell gehen und manchmal zieht sich das hin.
Ist doch noch soo viel Zeit bis Dez.... :koepfchen: klar die Feiertage - können unnötig " verzögern ".... evlt wird ja über Deinen Antrag schon im November entschieden...
Manch Antragsteller hatte seine Bewilligung schon nach ein paar Tagen " in der Tasche " und bei anderen dauert es Monate...

Kommt sicher stets auf die Arbeitsweise und die Arbeitsmoral - Arbeitsdichte ( Überlastung ) auch des ÄD an... ob GA absolviert werden müssen ( eins oder mehrere.. )
ob alle Ärzt. Stellungnahmen samt Befunde vorliegen usw...

zerbrechlich hat geschrieben: wäre denn die Afa überhaupt für mich zuständig. und was müßte ich der Afa denn da sagen? habe da keine Ahnung.
Das Du einen EMR Weitergewährungsantrag " tätigen " musst - über welchen noch nicht entschieden ist.... " Schwebendes EMR Verfahren "

Liebe Grüsse
Engelchen 22
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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von jupiter99 » Di 7. Jun 2016, 12:24

Hallo,
Ich stand letztes Jahr vor der selben Frage. Wann werde ich Dieses Teil Wohl bekommen.??
Sorry für die Groß und Kleinschreibung ich mach das mit Spracheingabe wegen meiner Augen.
Bei mir läuft Die ursprüngliche Rente Am 30.06.2016, also in knapp 4 Wochen Aus.
Mir persönlich Waren diese drei bis vier Monate zu wenig und ich schrieb eine E-Mail an die Rentenversicherung dassss sich mein Gesundheitszustand nicht gebessert hat und es für mich psychisch sehr belastend ist, zu warten. Ich bat also um die Zusendung des Antrages auf Verlängerung.
Dies war Ende 2015, ein paar Tage später kam der Antrag und der Bogen für den Arzt.
Selbsteinschätzungsbogen hab ich auch nicht ausgefüllt.
Also mit dem Arzt Bogen zu meinem Facharzt, ausgefüllt und weggeschickt nach neun Tagen kam die Bewilligung für weitere zwei Jahre ohne Probleme und ohne Gutachten. Auch so kann es laufen. Also ich würde die Sache schon in den nächsten Wochen in Angriff nehmen.
Diese doofe Warterei geht einem doch nur auf die Nerven. Und man weiß ja nicht Ob der Antrag von denen nun in einem Monat oder erst in drei Monaten kommt
Was weg ist, ist weg.

Lieber Gruß Jupiter

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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von Mio » Di 7. Jun 2016, 22:46

Hey,

meine befr. Rente hätte 31.8.2016 geendet. Automatisch sandte mir dir die DRV Ende März den Antrag zu, ich hatte den allerdings Februar schon selber runtergeladen und wollte so langsam "damit" anfangen. Den Selbsteinschätzungssbogen habe ich nicht ausgefüllt.
Was ich gemacht habe und was so an sich wohl eher nicht praktiziert wird, auch den Befundbogen für Ärzte inkls. Honorarabrechnung ausgedruckt, von meiner Ärztin welche mich am längsten kennt und begleitet ausfüllen lassen und ganz "kackfrech" dem Antrag beigefügt.
Letztendlich abgeschickt habe ich am 2.5.16...Ende Mai erhielt ich dann auch schon eine Weitergewährung der Rente (nun unbefr.).

Ich würde an deiner Stelle langsam mit dem ausfüllen und ja gegebenenfalls aktuelle Befunde/Berichte zusammensuchen anfangen. Für mich war es sehr mühevoll alles korrekt auszufüllen, von meinen Ärzten Unterlagen zu holen etc. Ich plane da immer gerne mehr Zeit ein, ich komme leicht und schnell ins "rudern" und dann lieber zu früh abgeschickt, als das schlechte Gefühl das man etwas spät dran ist.

2014 habe ich im selben Zeitraum einen Rehaantrag gestellt (müssen), das war eine Katastrophe, ist aber eine andere Geschichte. Schon ab Mitte Dezember merkte man es läuft nicht mehr so rund vor allem bei Krankenkasse und DRV. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich mich gut fühlen den Bis Ende Juli abgeschickt zu haben.

Alles Gute!
Wir machen alles. Morgen. Oder übermorgen...

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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von agnes » Mi 8. Jun 2016, 00:50

Hallo :smile:

Meine befristete EMR hätte damals zum Ende Juli geendet und die DRV sandte mir bereits im Februar den "Antrag auf Weitergewährung einer Rente über den Bezugszeitraum hinaus" automatisch zu.

Ich habe diesen Antrag dann umgehend ausgefüllt und alle Befunde der letzten Zeit in Kopie beigelegt, sowie der DRV gleichzeitig mitgeteilt, dass ich aktuell umgehend noch in eine Fachklinik zur stationären Schmerztherapie ginge und sie den Abschlussbericht der Klinik, nach dem Aufenthalt, auch gerne von mir erhalten könnten (ich war mir sicher, dass die Klinik einen objektiven Befundbericht ausstellen würde, was auch so geschah).

Leider hat sich das Schriftliche alles überschrnitten und die DRV forderte trotzdem von mir noch ein neuro-psychiatrisches Fachgutachten ein, um genau an dem Tag der Gutachtenerstellung telefonisch das Gutachten zu canceln. :Ohnmacht:

Ich bekam es jedoch erst zu hören, als ich vom Gutachten heimkam und die Nachricht auf dem AB vorfand.

Das Gutachten verlief aber zu meinen Gunsten und bekräftigte/untermauerte im Wortlaut zudem auch noch den aktuellen Klinikbefund der Schmerzklinik, sodass die DRV mir elf Tage nach Zugang des Gutachtens umgehend die EMR auf unbestimmte Dauer, längstens bis zur Regelaltersrente, zubilligte. :jaa:

Mir wurde demnach fünf Monate vor Ablauf der befristeten EMR der Weitergewährungsantrag automatisch durch die DRV zugesandt. :ic_up:

Seitdem hat sich die DRV nicht mehr bei mir gemeldet und weitere Nachweise eingefordert.

Eine Spontanheilung habe ich bis dato leider auch nicht erfahren können und befinde mich auch weiterhin in ständiger/kontinuierlicher ärztlicher und therapeutischer Obhut wie zuvor. :jaa:

Du kannst, wie dir schon empfohlen wurde, noch etwas zuwarten, ob die DRV dir diese Unterlagen automatisch zusenden wird, oder dir bereits den Weitergewährungsantrag herunterladen und diesen vorausschauend schon ausfüllen.

Von meinen behandelnden Ärzten hatte die DRV z.B. keine Stellungnahme eingefordert. :Verwirrt:

Ich nehme an, dass meine reichlichen Kopien/Arzt- und Klinikbefunde ihnen primär ausreichten und sie nur ein zusammenfassendes gutachterliches Meinungsbild noch wollten, welches sie dann ja einmal in dem aktuellen Klinikbericht und einmal mit dem neuro-psychiatrischem Gutachten erhielten, die beide aussagten, dass auch in Zukunft keine Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit mehr bei mir anzunehmen sei.

Gruß und viel Erfolg für deine Weitergewährung :ic_up: :ic_up: agnes (zur Zeit auf Gran Canaria)
Der Dumme spricht, ohne vorher zu denken.
Der Kluge denkt, bevor er spricht.
Aber nur der Weise weiß, wann er besser schweigen sollte.
(Günter Leitenbauer)

Ich gebe mit meinen Beiträgen lediglich meine persönlichen Erfahrungen weiter. Sie gelten nicht als Rechtsberatung.

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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von zerbrechlich » Mi 8. Jun 2016, 14:12

vielen Dank an alle für die Antworten.

ich werde auf jeden Fall schon vor den letzten 3 Monaten mir den Verlängerungsantrag ausdrucken und ausfüllen.
Anfang Juli ist wieder ein Termin bei der Hausärztin und beim Therapeuten ist der nächste Termin nächste Woche. da werde ich das ansprechen, das er schon einen Befundbericht fertigmacht. ebenso, das eine weitere Diagnostikabklärung ansteht, aber noch kein Termin.
Schöne Grüße

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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von Engelchen22 » Mi 8. Jun 2016, 16:58

Hallo zerbrechlich,

da Du ja den " Zeitrahmen EMR-läuft ab im Dez"... im Auge behälst, kannst Du aktuell noch ganz " relaxed " sein.
Wie schon gesagt - erhälst Du hoffentlich " rechtzeitig " den EMR-Bescheid für die Verlängerung der DRV übermittelt.
Falls nicht " Antrag " auf dem I-Net... wie ich ja schon geschrieben hatte.
zerbrechlich hat geschrieben:ich werde auf jeden Fall schon vor den letzten 3 Monaten mir den Verlängerungsantrag ausdrucken und ausfüllen.
Dann bist Du schonmal gut vorbereitet und musst Deine " Notizen " nur noch in den "Orginal"Antrag übertragen... das ist dann auch rasch erledigt.
zerbrechlich hat geschrieben:Anfang Juli ist wieder ein Termin bei der Hausärztin und beim Therapeuten ist der nächste Termin nächste Woche.

Würde ich mitteilen vor allem dem FACHarzt, dass Deine EMR im Dez endet und Du einen Weitergwährungsantrag tätigen musst/wirst. Damit die Ärzte schon mal im " Bilde " sind.
Vermutlich bist Du bei Deiner HÄ " öfters " in der Sprechstd - als bei den Fach-Ärzten....

Ob Dir die Ärzte im Juli schon einen Befundbericht schreiben werden - kann ich mir nicht so recht vorstellen... :nein: denn bis zum Herbst/Winter könnten ja noch " Veränderungen des GS-Zustandes " auftreten... ( Verbesserung/Verschlechterung ... ) und der Ärztl. Befundbericht ist dem EMR-Antrag beigefügt falls die DRV dies für nötig hält( wird ja auch durch die DRV dem Arzt honoriert ) - diese möchte ja sicher einen aktuellen Ärztl. Befundbericht haben - der Zustand vom Juli wird keinesfalls für den Befundbericht relevant sein.
Und ärztlicher Seits werden ja alle Arztbesuche dokumentiert und somit der GS-Zustand festgehalten, so dass der " Zustand " kontinuierlich im Verlauf nachvollziehbar ist.


Liebe Grüsse
Engelchen 22
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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von zerbrechlich » Di 21. Jun 2016, 11:40

Engelchen22 hat geschrieben:Hallo zerbrechlich,

da Du ja den " Zeitrahmen EMR-läuft ab im Dez"... im Auge behälst, kannst Du aktuell noch ganz " relaxed " sein.
Wie schon gesagt - erhälst Du hoffentlich " rechtzeitig " den EMR-Bescheid für die Verlängerung der DRV übermittelt.
Falls nicht " Antrag " auf dem I-Net... wie ich ja schon geschrieben hatte.
also ausgedruckt ist der Antrag nun. den Selbsteinschätzungbogen werde ich nicht ausfüllen, weil freiwillig.

Engelchen22 hat geschrieben: Dann bist Du schonmal gut vorbereitet und musst Deine " Notizen " nur noch in den "Orginal"Antrag übertragen... das ist dann auch rasch erledigt.
also in den Antrag sind nur Kreuze zu machen. Notizen sind da keine zu machen. oder welche sind da gemeint?
Engelchen22 hat geschrieben: Würde ich mitteilen vor allem dem FACHarzt, dass Deine EMR im Dez endet und Du einen Weitergwährungsantrag tätigen musst/wirst. Damit die Ärzte schon mal im " Bilde " sind.
Vermutlich bist Du bei Deiner HÄ " öfters " in der Sprechstd - als bei den Fach-Ärzten....
beim Therapeuten (Psychiater) bin ich öfters. der weiß auch schon, dass ich einen Verlängerungsantrag stellen muss. er meinte, ich soll ihm an 1. Stelle nennen, jetzt ist aber so unter Punkt 3.4 kommt die Frage: Haben Sie einen Hausarzt? habe ich, eine Hausärztin und unter Punkt 3.5 kommt die Frage: Sind Sie bei weiteren Ärzten in Behandlung?
und die Hausärztin hatte damals beim Antrag im Befundbericht geschrieben: evtl Besserung durch Traumatherapie. dabei war abzusehen, das dem nicht der Fall sein wird. beim Termin im Juli werde ich aber das ansprechen, das sie da nicht wieder sowas rein schreibt.
der Therapeut meinte, das ist natürlich kontraproduktiv und ich soll besser ihm an 1. Stelle setzen.
aber wie mach ich nun deutlich, das der Thera der 1. Ansprechpartner ist? [/quote]

Engelchen22 hat geschrieben: Ob Dir die Ärzte im Juli schon einen Befundbericht schreiben werden - kann ich mir nicht so recht vorstellen... :nein: denn bis zum Herbst/Winter könnten ja noch " Veränderungen des GS-Zustandes " auftreten... ( Verbesserung/Verschlechterung ... ) und der Ärztl. Befundbericht ist dem EMR-Antrag beigefügt falls die DRV dies für nötig hält( wird ja auch durch die DRV dem Arzt honoriert ) - diese möchte ja sicher einen aktuellen Ärztl. Befundbericht haben - der Zustand vom Juli wird keinesfalls für den Befundbericht relevant sein.
Und ärztlicher Seits werden ja alle Arztbesuche dokumentiert und somit der GS-Zustand festgehalten, so dass der " Zustand " kontinuierlich im Verlauf nachvollziehbar ist.
in dem Internetausdruck des Verlängerungsantrags ist jetzt kein Formular für die ärztlichen Befundberichte beigefügt. ich werde aber den Antrag mit zu den Ärzten nehmen. und ich vermute, die DRV wird dann eh die anschreiben, wegen eines Befundberichts. und es liegt eine Schweigepflichtsentbindung bei.
und da ist noch die Frage nach dem Krankheitsmerkmalen, ob die sich gebessert oder verschlechtert haben, da soll ich angeben ob ja oder nein und welche Änderung, also gebessert hat sich nichts, eher verschlechtert.

werde vielleicht noch wie @Jupiter dazu schreiben, das sich der Gesundheitszustand nicht gebessert hat und das ich das psychisch zu belastend ist mit der Warterei und 3 Monate mir zu kurz erscheinen etc.
Schöne Grüße

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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von Paulinchen » Di 21. Jun 2016, 12:36

Hallo Zerbrechlich,

ich hab ein halbes Jahr vor dem Verlängerungsantrag einfach ganz unschuldig bei der DRV angerufen und gefragt wann denn normalerweise so ein Verlängerungsantrag kommt. Die sagten mir so 3-4 Monate vor Ablauf. Aber seltsamerweise war dann 2 Tage später der Antrag bei mir. Ich würde es immer wieder auf diese Weise probieren. Damit habe ich nix ausgeplaudert und ich wollte ja auch keine verbindlichen Aussagen. Aber ich denke mein Anruf hat die Versendung des Verlängerungsantrages dann direkt angeschoben.

Dem Antrag hab ich nur einen Notfallbericht von der Krankenhausambulanz mit einer neuen Diagnose (war ein paar Wochen vorher) beigefügt und mein Neurologe hat mir einen Bericht über meine kompletten Erkrankungen geschrieben (er bekommt immer von mir Kopien aller Befundberichte), den ich auch dazu geheftet habe. Ich dachte bevor eine Ablehnung kommt und die DRV von niemanden was anfordert oder es wieder monatelang dauert bis die DRV was tut, schicke ich einfach was mit.

Und das war gut so, denn ich bekam die Verlängerung dann ein paar Wochen später unbefristet (hatte vorher Teilerwerbsminderungsrente unbefristet und Arbeitsmarktrente).

Ich drücke dir alle Daumen, dass es bei dir auch schnell und unkompliziert geht. Ich würde nur warten bis die 6 Monate vorher angebrochen sind.
Liebe Grüße
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Re: Verlängerungsantrag, ein paar Fragen

Ungelesener Beitrag von Doppeloma » Di 21. Jun 2016, 14:23

Hallo zerbrechlich, :smile:

meinen Vorschreibern habe ich nicht mehr viel hinzu zu fügen, knapp 6 Monate vor Ablauf der aktuellen Befristung sollte genügen für den Antrag auf Verlängerung.

Hatte auch zuerst eine Teilweise EM-Rente mit "Aufwertung" zur Arbeitsmarktrente, für die Teil-EM lag mir allerdings schon ein separater Bescheid bis zur Altersrente vor, es ging also "nur" noch um die Prüfung der aktuellen Arbeitsmarktlage (so habe ich mir das zumindest vorgestellt damals :jaa: ), die Teilrente konnte mir ja Keiner mehr weg nehmen.
die von der DRV meinte, ich müsste mich vorsorglich bei der AfA melden. ich bekam vor der EM-Rente ALG II vom JC. wäre denn die Afa überhaupt für mich zuständig. und was müßte ich der Afa denn da sagen? habe da keine Ahnung.
Wenn du vor der EM-Rente bereits ALG II bezogen hast ist eine Meldung bei der AfA überflüssig, dort besteht NUR dann ein erneuter Anspruch auf Anwendung der Nahtlosigkeit, wenn du aus dem ALGI in eine EM-Rente (mit Befristung) gehst ...

Für eine Meldung als "Nichtleistungsbezieher" (also ohne Geldanspruch an die AfA) wäre es früh genug nach dem Ablauf der Rente, falls dann noch keine neue Entscheidung vorliegen sollte, mit einer AU-Bescheinigung kannst du aber die Anrechnungszeiten (Renten-Ansprüche) auch aufrecht erhalten.

Die drängen dann gerne dazu, dass man das ( "Anrechnungszeiten" aus der Arbeitsvermittlung der AfA) unbedingt benötigen würde, wenn du krank bist gehörst du aber NICHT zur AfA sondern zum Arzt ... in der Regel wird die Entscheidung zum Verlängerungs-Antrag aber rechtzeitig erfolgen. :lesen:

Ist die DRV "Schuld" an Verzögerungen kann man sogar eine "Kurzverlängerung" erbitten (ja nur bitten, denn einen Anspruch hat man darauf nicht), das wird in den meisten Fällen dann auch gemacht, damit man keine Anträge erst an andere Stellen machen muss.
falls die Afa nicht zuständig wäre, müßte ich ja einen Antrag beim JC stellen für die Zeit bis die DRV die Verlängerung genehmigt. da ist dann die Frage wegen des Schonvermögens. das sind meines Wissens nach 150 x Lebensjahre, plus 750 Euro für Haushaltsgeräte (so habs ich mal gelesen). da bin ich aber äh etwas drüber. hätte denn wohl keinen Anspruch. nur die KK wäre eben mit ihren habenwollenden Beiträgen da. ok, die dürften dann, wenn noch keine Rente verlängert wurde, auch nur den Mindestbeitrag fordern können, bis die DRV die Rentenverlängerung genehmigt.
Wenn du schon weißt, dass du vom JC nichts bekommen wirst, dann brauchst du dort auch keinen Antrag stellen und bist auch nicht verpflichtet dich dort zu "melden" ... noch ist es freiwillig Sozial-Leistungen zu beantragen, selbst dann wenn man was bekommen könnte darf man gerne darauf verzichten ...

Deine Krankenversicherung musst du dann allerdings selbst (als freiwilliges Mitglied) absichern und auch selbst bezahlen, den Rest kannst du über eine anschließende AU-Bescheinigung (ab Ende der aktuellen Rente) besser absichern, macht ja auch mehr Sinn für die Überzeugung der DRV als eine Meldung zur "Arbeitsvermittlung" bei der AfA wo du auch kein Geld mehr bekommen wirst. :Gruebeln:

Meist kommt der Bescheid aber wirklich früh genug, ich hatte die Post schon nach weniger als 2 Wochen im Briefkasten und war sehr überrascht, weil man nun auch die volle EM-Rente bewilligt hatte OHNE erneute Befristung , nach dem langen Kampf die Rente überhaupt zu bekommen hatte ich damit bestimmt nicht gerechnet ...

Die DRV ist also immer wieder für Überraschungen gut, manchmal sogar für sehr schnelle und sehr Positive ... :jaa: :cool:

Unsere Daumen sind gedrückt ... :ic_up: :ic_up: :ic_up:

Liebe Grüße von Doma und Dopa :umarm:
Was mich nicht umbringt macht mich stärker!

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