Guten Abend zusammen,
ein Fall, der für mich schwer mit anzusehen ist:
Meine Freundin, 62 J., seit ca. 1,5 Jahren arbeitsunfähig ist nun in psych. -somatischer Reha
(Depressionen, posttraumatische Belastungssyndrom etc.).
Sie ist einfach durch und schafft es nicht mehr zu arbeiten.
Sie möchte einen Rentenantrag (Erwerbsminderungsrente) stellen.
Nun sagt und vermitteln man ihr in der Rehaklinik, dass sie doch sehr wohl arbeitsfähig ist.
Sie ist total am Ende und kann nicht mehr.
Habt ihr oder kennt ihr diese Reha-Erfahrung? Ist man mit euch auch so umgegangen?
Was macht man da?
Ich wünsche euch weiterhin alles Gute,
CAS.
Krank Reha Rente
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Re: Krank Reha Rente
Ich kenn mich mit Reha selber nicht aus, weiß aber aus eigener Erfahrung das mit PTBS manchmal Arbeiten nicht (mehr) möglich ist.
Ist sie denn in Behandlung?
Eine Möglichkeit wäre , so hab ich das gemacht wegen PTBsd bei meinem Rentenantrag, das ich mich schon bei einer Klinik angemeldet habe zur Krankenhausbehandlung der PTBS. Reha soll ja eigentlich erst erfolgen wenn die Behandlungsergebnisse nur noch gefestigt werden müssen. Ein Befarf an Behandlung schließt Arbeiten und bei akuter Behandlungsnotwendigkeit - eine Reha aus.
Ich hab dann die Anmeldung zum Vorgespräch auf der Traumastation dem Rentenantrag beigelegt und auch von Psychiaterin und Therapeutin bestätigen lassen das diese notwendig ist. Auf einen Platz wartet man dann ab Anmeldung ein gutes halbes Jahr oder länger. Damit war für die Rentenkasse klar das arbeiten grad nicht dran ist und die haben bewilligt.
Jetzt nach der Klinik hat auch diese nochmal bescheinigt das trotz 3Monate stationärer Traumatherapie erstmal noch ambulante Behandlung dringend notwendig ist und das hat für den Verlängerungsantrag gereicht.
Ich würde daher deiner Freundin empfehlen neben Sntrag auf Erwerbsminderung sich um den Nachweis ihrer bestehenden Behandlungsbedürftigkeit zu kümmern. Entweder ambulant, besser ist es wenn eine stationäre Einrichtung sagt , ja ist notwendig.
Auch in der Reha würde ich immer wieder in den Vordergrund stellen was warum nicht (mehr) geht und auch da um Behandlungsvirschläge bitten. Das sie Etwerbsminderungsrente möchte würde ich dort gar nicht groß diskutieren sondern Fokus auch in Gesprächen konsequent auf das legen was ihrer Meinung nach nicht mehr geht und wie ihr da nach der Reha am besten geholfen werden kann. Also die müssen von alleine drauf kommen zu sagen, so können wir die nicht wieder arbeiten schicken. Erzwingen das die ihre Einschränkungen als solche akzeptieren funktioniert leider nicht aber bei sich bleiben und sagen was nicht geht, auch nicht mit „gutem Willen“. Mehr kann sie da denke nicht erreichen.
Bestimmt haben andere mehr Erfahrung oder noch tipps
Ist sie denn in Behandlung?
Eine Möglichkeit wäre , so hab ich das gemacht wegen PTBsd bei meinem Rentenantrag, das ich mich schon bei einer Klinik angemeldet habe zur Krankenhausbehandlung der PTBS. Reha soll ja eigentlich erst erfolgen wenn die Behandlungsergebnisse nur noch gefestigt werden müssen. Ein Befarf an Behandlung schließt Arbeiten und bei akuter Behandlungsnotwendigkeit - eine Reha aus.
Ich hab dann die Anmeldung zum Vorgespräch auf der Traumastation dem Rentenantrag beigelegt und auch von Psychiaterin und Therapeutin bestätigen lassen das diese notwendig ist. Auf einen Platz wartet man dann ab Anmeldung ein gutes halbes Jahr oder länger. Damit war für die Rentenkasse klar das arbeiten grad nicht dran ist und die haben bewilligt.
Jetzt nach der Klinik hat auch diese nochmal bescheinigt das trotz 3Monate stationärer Traumatherapie erstmal noch ambulante Behandlung dringend notwendig ist und das hat für den Verlängerungsantrag gereicht.
Ich würde daher deiner Freundin empfehlen neben Sntrag auf Erwerbsminderung sich um den Nachweis ihrer bestehenden Behandlungsbedürftigkeit zu kümmern. Entweder ambulant, besser ist es wenn eine stationäre Einrichtung sagt , ja ist notwendig.
Auch in der Reha würde ich immer wieder in den Vordergrund stellen was warum nicht (mehr) geht und auch da um Behandlungsvirschläge bitten. Das sie Etwerbsminderungsrente möchte würde ich dort gar nicht groß diskutieren sondern Fokus auch in Gesprächen konsequent auf das legen was ihrer Meinung nach nicht mehr geht und wie ihr da nach der Reha am besten geholfen werden kann. Also die müssen von alleine drauf kommen zu sagen, so können wir die nicht wieder arbeiten schicken. Erzwingen das die ihre Einschränkungen als solche akzeptieren funktioniert leider nicht aber bei sich bleiben und sagen was nicht geht, auch nicht mit „gutem Willen“. Mehr kann sie da denke nicht erreichen.
Bestimmt haben andere mehr Erfahrung oder noch tipps
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Re: Krank Reha Rente
Hallo Shakira,
vielen Dank für deine Antwort und Hilfe.
Ich denke auch, wie du zuletzt geschrieben hast, immer wieder sagen, was nicht geht.
Ich wünsche dir alles Gute.
Cas.
vielen Dank für deine Antwort und Hilfe.
Ich denke auch, wie du zuletzt geschrieben hast, immer wieder sagen, was nicht geht.
Ich wünsche dir alles Gute.
Cas.
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