Aussteuerung aus KG und Nahtlosigkeit bis Antritt einer beruflichen Reha

Nur Mut, es gibt keine dummen Fragen.
Wideout
Beiträge: 1
Registriert: Do 1. Feb 2018, 20:25

Aussteuerung aus KG und Nahtlosigkeit bis Antritt einer beruflichen Reha

Ungelesener Beitrag von Wideout » Do 1. Feb 2018, 20:47

Hallo zusammen,

hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen.

Am 16.02. werde ich aus dem KG ausgesteuert und gehe gemäß Nahtlosigkeitsregelung an die AfA über.
Die Begutachtung durch den Ärztlichen Dienst habe ich bereits veranlasst und die Anträge etc. eingereicht.
Am 29.08. soll ich eine zweijährige, durch die DRV veranlasste berufliche Reha/Umschulung antreten.
Damit müsste aktenkundlich belegt sein, dass ich berufsunfähig bin, wenn ich mich nicht irre.

In der Übergangszeit beziehe ich damit ALG 1 gemäß Nahtlosigkeitregelung aus http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/145.html, § 145 SGB III, richtig?
Darüber hinaus habe ich gelesen, dass in solchen Übergangszeiträumen, d.h. zwischen einer med. Reha und einer LTA (berufl. Reha) bei Wegfall des KG ein sog. Zwischenübergangsgeld (http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/71.html, § 71 SGB IX, Weiterzahlung der Leistungen) zu beantragen wäre.
Das verunsichert mich etwas.
Beziehe ich nun Leistungen nach § 145 SGB III oder § 71 SGB IX?
Hat jemand hier schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Darüber hinaus bin ich mir unsicher, ob ich weiterhin AU-Bescheinigungen ausstellen lassen muss bzw. sollte und an wen ich die Kopien der AUs adressiere. Krankengeld gibt es ja keines mehr und die AfA meinte der ÄD würde das regeln. Eine AU müsse ich aber nicht mehr vorlegen, es sei denn ich beziehe ALG 1 ohne die Nahtlosigkeit (also abhängig vom Entscheid des ÄD).

Aber wie ist das mit der DRV? Muss ich denen weiterhin AU nachweisen?
Habe dort bisher niemanden erreicht, bleibe aber dran. Es wäre nur nicht verkehrt, wenn ich bereits VOR einem Gesprächstermin wüsste, wie das läuft. Schließlich ist das so eine Sache mit den Fehlauskünften usw.
Das dient also nur der Sicherheit.

Da ich hier keinen Fehler begehen möchte und ggf. meinen Anspruch auf eine berufliche Reha verlieren könnte, will ich natürlich sichergehen in keine Fußangeln zu treten.

Ich danke euch für eure Hinweise und Vorschläge.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste