Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

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Mina
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Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Mina » Sa 16. Feb 2019, 11:59

Hallo in die Runde!

Vor einiger Zeit hatte ich einen großen Umschlag des Meinungsforschungsinsituts KANTAR PUBLIC im Briefkasten. Danach befragen die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anonym und freiwillig Menschen ab 60 Jahren über ihre finanzielle Situation und Alterssicherung.

Der Fragebogen umfasst 40 Fragen, die teilweise sehr detailliert und sehr aufwändig zu beantworten sind (ich müsste bei einigen Fragen sogar erst mal recherchieren, wann was genau war u.s.w.) sind und durch die Art der Fragen sehr leicht auf den Absender schließen lässt.

Ich habe bisher nicht teilgenommen, weil mir das echt zu viel ist und vor allem die Fragen auch zu heikel sind. Einige Tage später erhielt ich ein Erinnerungsschreiben, ob ich denn schon ausgefüllt und zurück geschickt hätte. Ich könnte mich auch jederzeit mit Fragen an sie wenden.

Und heute habe ich noch mal den ganzen Fragebogen erhalten mit der Androhung, dass sich jemand persönlich an mich wenden würde, falls sie in den nächsten zwei Wochen keine Post von mir erhalten würden.

Wenn das alles so anonym ist, wie können sie wissen, wer teilgenommen hat???! Hat von euch jemand auch diese Umfrageunterlagen erhalten? Und wie denkt ihr darüber?

Viele Grüße
Mina

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von iwi » Sa 16. Feb 2019, 12:13

Hallo Mina,

hm...sehr merkwürdig die Sache.

Ich an Deiner Stelle hätte nur die Fragen beantwortet, die ich für mich "persönlich" als unverfänglich erachte, oder aber das Zeug gleich in die Ablage mit der runden Öffnung befördert.

Behaupte doch einfach Du hättest bereits abgeschickt.

Die sollen Dir mal beweisen, das Du den Fragebogen, der ja anonym und freiwillig sein soll , nicht zurückgeschickt hast :grinser:

LG iwi
iwi Vorstellung
iwis Fall
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

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Fee59
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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Fee59 » Sa 16. Feb 2019, 12:54

Hallo,

die Idee von iwi ist gut, dass Du sagst, Du habest den Bogen schon verschickt.

Oder Du fragst die Leute mal nach der Rechtsgrundlage, auf deren Basis Du das ausfüllen sollst und fragst, was sie Dir für das Bearbeiten und Ausfüllen bezahlen.
Schließlich stellst Du ja Deine Zeit und Information für die zur Verfügung, und die Firma verdient ja an Dir.

Oder Du forderst sie auf, Dir mitzuteilen, woher sie Deine Daten haben und welche Daten sie von Dir gespeichert haben.
Dann forderst Du sie auf, Deine Daten umgehend zu löschen und Dir die Löschung schriftlich zu bestätigen und weitere Kontaktaufnahmen zu unterlassen.
Das müssen sie Dir mitteilen gemäß DSGVO.

Es wäre auch zu überlegen, ob man die Firma nicht wegen versuchter Nötigung anzeigt ...
Echt krass.

Mich riefen gelegentlich sogar solche Meinungsforschungsinstitute an.
Ich sage dann immer: "Ich stehe für Umfragen nicht zur Verfügung und fordere Sie hiermit auf, meine Daten in Ihren Beständen zu löschen."

Seit einer Weile habe ich Ruhe vor denen.

Die machen mit Deinen Daten nur Geld.
Du könntest auch mal beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales nachfragen, ob von dort aus tatsächlich eine solche Studie in Auftrag gegeben wurde.
Im Jahr 2003 gab es mal eine solche Studie: https://www.bmas.de/SiteGlobals/Forms/S ... 4C9355F653

LG
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Mina
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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Mina » Sa 16. Feb 2019, 13:15

Hallo iwi, hallo Fee59

Danke für euer Feedback. Ich habe die folgende Website bezüglich der Umfrage gefunden https://alterssicherung-in-deutschland.de/

Da steht u.a.

"Die ASID-Studie geht der Frage der Einkommens- und Lebenssituation der älteren Generation (Personen ab 60 Jahren) nach. Sie verbindet Infor­ma­tionen zur Art und Höhe von Einkom­men auf der Personen- und Ehe­part­ner-Ebene mit Angaben zu den Deter­minanten der Alters­einkommen. Eine derartige Konstel­lation existiert weder in den Statis­tiken der Leistungs­träger (z.B. gesetzliche Renten­ver­sicherung) noch in anderen Erhebungen der (nicht-)amtlichen Statis­tik. Die Ergeb­nisse der ASID sind eine wichtige Grund­lage für die Bericht­erstat­tung der Bundes­regierung zur Alters­vorsorge und -sicherung (vgl. z.B. Alters­sicherungs­bericht 2016)."

Und genau das stößt mir u.a. so auf, was die alles wissen wollen.
Fee59 hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 12:54
Oder Du forderst sie auf, Dir mitzuteilen, woher sie Deine Daten haben und welche Daten sie von Dir gespeichert haben.
Dann forderst Du sie auf, Deine Daten umgehend zu löschen und Dir die Löschung schriftlich zu bestätigen und weitere Kontaktaufnahmen zu unterlassen.
Das müssen sie Dir mitteilen gemäß DSGVO.
Woher die die Daten haben, steht sogar im Anschreiben: vom Einwohnermeldeamt. Ich kann ja mal versuchen meine Daten dort löschen zu lassen, dann ist die Sache mit den Freunden von der GEZ (oder wie der Verein sich auch immer gerade nennt) ja gleich mit erledigt :Gruebeln: :pfeif: .
Fee59 hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 12:54
Es wäre auch zu überlegen, ob man die Firma nicht wegen versuchter Nötigung anzeigt ...
Naja, die verweisen ja darauf, dass die vom Bundesministerum für Arbeit und Soziales, namentlich Staatssekretärin Leonie Gebers, dazu autorisiert wären.

Aber genau so empfinde ich die ständige Anschreiberei, Erinnerungen und Androhung, dass die mit mir persönlich (!) Kontakt aufnehmen würden. Ich fühle mich extrem unter Druck gesetzt dadurch und mache mir richtig Gedanken, wie ich reagieren muss oder kann (und starte ja hier z.B. den thread).

Ich kann zwar verstehen, dass unsere Regierung bestimmte Daten braucht, damit sie vernünftige Gesetze für die Alterssicherung macht. Aber wir hier wissen ja nur zu gut, dass trotz Wissen von jede Menger Fakten die Bestands-EM-Rentner trotzdem keine längere Zurechnungszeit bekommen. Ich habe sogar eher das Gefühl, dass die die Daten dazu benutzen würden zu zeigen, dass es uns Rentnern doch eigentlich ganz gut geht.

Vor allen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Befragung tatsächlich aussagekräftig wäre. Die Fragen sind so komplex, dass viele alte und kranke Menschen das überhaupt nicht richtig ausfüllen können. D.h. diejenigen, die die Bögen zurück schicken, sind vermutlich absolut nicht repräsantiv.

Vor einiger Zeit hatte ich für einige Zeit Wohngeld erhalten (d.h. das Einwohnermeldeamt weiß ne Menge über meine finanzielle und familiäre Lebenssituation), wenn die mit ihren Bescheiden da so hinter her gewesen wären, wie dieses Meinungsforschungsinstitut, das wäre toll gewesen. Aber da konnte ich monatelang darauf warten.

Lg,
Mina

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Anja12 » Sa 16. Feb 2019, 14:00

Hallo Mina,

vielleicht ist der neue Name Kantar Public noch nicht
so bekannt. Aber der alte Name TNS Infratest.

Der Hauptsitz der neuen Bezeichnung Kantar Public ist in London.
Hier in Deutschland ist der Sitz in München.
Überwiegend bekommen sie die Aufträge von der Regierung und
den einzelnen Parteien.

Gruß
Anja

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von AnnaB » Sa 16. Feb 2019, 15:46

Mina hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 11:59
Danach befragen die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anonym und freiwillig Menschen ab 60 Jahren über ihre finanzielle Situation und Alterssicherung.
.....
Einige Tage später erhielt ich ein Erinnerungsschreiben, ob ich denn schon ausgefüllt und zurück geschickt hätte. Ich könnte mich auch jederzeit mit Fragen an sie wenden.
....
Und heute habe ich noch mal den ganzen Fragebogen erhalten mit der Androhung, dass sich jemand persönlich an mich wenden würde, falls sie in den nächsten zwei Wochen keine Post von mir erhalten würden.
.....

Wenn das alles so anonym ist, wie können sie wissen, wer teilgenommen hat???!
Das hört sich ziemlich lästig an. Wie du schon sagst ist die Teilnahme freiwillig. Wär ja nochmal schöner. Ich denke, dass der Fragebogen selbst schon anonym gehalten wird, aber nicht wer daran teilgenommen hat. Anders ausgedrückt wird es wohl so sein, dass dein Fragebogen nicht mit dir verknüpft wird.

Bleibt die Frage woher man in der heutigen Zeit wissen soll, dass die Befragung wirklich von der Regierung in Auftrag gegeben wurde und dass es sich bei der Firma wirklich um diese handelt. Gibt ja auch genug falsche Polizisten, die mal hier und da klingeln.

Und deshalb:

Ich würde da GAR NIX machen.
Und wenn tatsächlich jemand auftaucht, würde ich sehr bestimmend sagen, dass ich nicht teilnehmen werde. Und Tür zu. Und somit ist der Käs gegessen. Basta.

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Mina » Sa 16. Feb 2019, 17:28

Anja12 hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 14:00
vielleicht ist der neue Name Kantar Public noch nicht
so bekannt. Aber der alte Name TNS Infratest.
Hallo Anja12, das stand im Anwschreiben, dass das früher Infratest war. Macht die Sache aber für mich nicht besser :Verwirrt: -

Gruß
Mina

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Mina » Sa 16. Feb 2019, 17:35

Hallo AnnaB
AnnaB hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 15:46
Ich denke, dass der Fragebogen selbst schon anonym gehalten wird, aber nicht wer daran teilgenommen hat. Anders ausgedrückt wird es wohl so sein, dass dein Fragebogen nicht mit dir verknüpft wird.
Irgendwie scheinen die aber rückschließen zu können, ob man teilgenommen hat oder nicht, ansonsten käme ja nicht die Androhung, dass sie sich noch mal bei mir melden. Alles sehr merkwürdig :schimpfen: .

Ich würde da GAR NIX machen.
Und wenn tatsächlich jemand auftaucht, würde ich sehr bestimmend sagen, dass ich nicht teilnehmen werde. Und Tür zu. Und somit ist der Käs gegessen. Basta.
Vor allem werde ich fragen, woher die wissen, dass ich nicht teilgenommen habe, da ja anonym.

Hat denn hier sonst niemand diesen Fragebogen bekommen? Vielleicht habe ich den bekommen, weil ich in unserer Stadt mal Wohngeld beantragt habe :confused:. Jedenfalls kann so ein Fragebogen und die aufdringliche Nachfragerei ganz schön Stress auslösen durch den Druck, den die erzeugen. :Hilfe: .

Gruß
Mina

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Doppeloma » So 17. Feb 2019, 02:08

Hallo Mina, :smile:
Hat denn hier sonst niemand diesen Fragebogen bekommen? Vielleicht habe ich den bekommen, weil ich in unserer Stadt mal Wohngeld beantragt habe. Jedenfalls kann so ein Fragebogen und die aufdringliche Nachfragerei ganz schön Stress auslösen durch den Druck, den die erzeugen.
Offenbar nicht, sonst hätte sich dazu wohl schon Jemand geäußert, es kann aber auch sein, dass die Zeit seit deiner Anfrage dazu einfach noch zu kurz gewesen ist ?
Was ausdrücklich als FREIWILLIG bezeichnet wird sollte dir KEINEN Druck erzeugen können ... da würde ich gar keine weiteren Gedanken dran verschwenden (wollen) ...
Vor einiger Zeit hatte ich einen großen Umschlag des Meinungsforschungsinsituts KANTAR PUBLIC im Briefkasten. Danach befragen die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anonym und freiwillig Menschen ab 60 Jahren über ihre finanzielle Situation und Alterssicherung.
Na, ist doch gut wenn das "anonym" und FREIWILLIG ist, dann lass die doch Papier verschwenden, soviel sie wollen ... FREIWILLIG (ist das einzig wirklich WICHTIGE Wort, eine Verpflichtung müsste auch gut begründet werden) bekommt von mir / uns Niemand Antworten auf neugierige Fragen ... wie wir wirklich zurechtkommen mit unserer "Altersversorgung" interessiert doch letztlich kein ... :pig: schon gar nicht beim Ministerium ...

So-So, aus den Daten der Sozialversicherer ist das nicht zu entnehmen, die können es ja mal beim Finanzamt versuchen, sind doch angeblich alle so gut "vernetzt" ...
Deine Idee mit der Meldestelle deine Daten für solche Zwecke sperren zu lassen ist gar nicht so verkehrt, zumindest bei uns gibt es diese Möglichkeit, seine Daten für kommerzielle Zwecke / Umfragen / Gratulationen zu "runden Geburtstagen" (z.B. 80 /90/100) sperren zu lassen ...

Schau mal hier, das geht sogar bundesweit ... wir können sogar online das richtige Formular dafür herunterladen bei unserer Stadtverwaltung ...

https://www.ra-micro.de/auskunftssperre ... ldegesetz/

Diesem Umfrage-Institut würde ich kurz und knackig eine Anfrage nach DSGVO stellen und um Auskunft / Löschung meiner dort vorliegenden privaten Daten ersuchen, mit schriftlicher Vollzugsmeldung bis zum Tag X (Datum in 2 Wochen sollte genügen).
Von weiteren Erinnerungen sollte dringend Abstand genommen werden weil ansonsten der zuständige Datenschutz in formiert wird, über diese unzulässige Belästigung. :keule:

Auf den angekündigten "Hausbesuch" würde ich überhaupt NICHT eingehen, wer mich zu Hause besuchen darf entscheide ich immer noch SELBER ... man erinnere bei Bedarf an das GG und die "Unverletzlichkeit der Wohnung".

Ich hätte wohl eher meinen Spaß an der Geschichte und würde denen so richtig schön die "Datenschutz-Hölle" bereiten wenn sie mich nicht in Ruhe lassen wollen damit, das wäre mir sogar ein Anschreiben per "Übergabe-Einschreiben" wert ...

Mir ist man mal wegen meiner "tollen Reha" damit auf den Geist gegangen, dass man eine freiwillige Bewertung haben möchte wie "gut mir das getan hat und warum ?"... ich glaube NICHT, dass die gerne gelesen hätten was ich dazu antworten würde, mein Beschwerdeschreiben hatte die Klinik-Leitung ja auch nicht sonderlich interessiert ...
Habe das im Altpapier entsorgt, genau wie die Erinnerung die auch einige Wochen später noch gekommen ist ... dann war RUHE ... bis auf eine Einladung zum "Wiedersehen / Sommerfest" für ehemalige Reha-Patienten ... habe ich aber auch (ohne Antwort) gerne drauf verzichtet.

Welche Rechtsgrundlagen gibt man denn an, für diesen angekündigten "Hausbesuch", die sind doch nicht ganz "knusper", bei einem freiwilligen Fragebogen braucht mir Niemand "zu helfen" den NICHT auszufüllen, der "fitte Ü 60", der mit beiden Beinen noch fest im Berufsleben steht (oder stehen soll), wird wohl dazu noch alleine in der Lage sein. ;-)))

Wieso stellt man denn überhaupt ausgerechnet Leuten ab 60 Jahren diese Fragen, in dem Alter sollen doch alle noch fleißig arbeiten, da bekommt man doch regulär noch gar keine Rente und weiß auch meist noch nicht, ob man es bis dahin überhaupt schafft (weiter für die "Vorsorge" einzuzahlen) ... :confused: :Gruebeln:

Mir wäre das "zu blöde" und darüber würde ich mich gar nicht aufregen wollen ... ODER lass die nächste Post von denen doch einfach mal zu und mach einen Aufkleber drauf (auf das Anschriftenfeld mit deiner Adresse) "An Absender zurück, Empfänger nicht erreichbar";-)))

Das mache ich gerne bei unerwünschter Werbepost ("Sie haben gewonnen, schnell öffnen" ) ... da kommt meist dann NIX mehr ...

Solange MIR Niemand eine Berechtigung dafür nachweisen kann, dass er mir Fragen zu meinem Finanz- und Privatleben stellen darf und der Zweck auch für mich einen Sinn ergeben könnte, bleibt mein Privatleben auch weiter PRIVAT ... und meine Wohnungstüre ZU für "ungebetene Gäste" ... :wech:

Liebe Grüße von der Doppeloma :umarm:
Was mich nicht umbringt macht mich stärker!

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Re: Meinungsumfrage Alterssicherung in Deutschland 2019

Ungelesener Beitrag von Mina » So 17. Feb 2019, 09:58

Hallo Doppeloma

Danke für deine ausführliche Stellungsname zu dieser "freiwilligen" und "anonymen" Umfrage :umarm: .
... wie wir wirklich zurechtkommen mit unserer "Altersversorgung" interessiert doch letztlich kein ... :pig: schon gar nicht beim Ministerium ...
Das sehe ich ganz genau so. Ich denke, dass das vor allem eine Alibifunktion hat (schaut wie viel Gedanken wir uns machen um die finanzielle Situation unserer :Opi: ältere Generation... Die Daten können, so wie ich das auf der Website verstanden habe, auch verwendet (d.h. vermutlich gekauft) werden für weitere Studienzwecke...
So-So, aus den Daten der Sozialversicherer ist das nicht zu entnehmen, die können es ja mal beim Finanzamt versuchen, sind doch angeblich alle so gut "vernetzt" ...
Genau so ist es. Die heutigen über 60 Jährigen müssen ja doch alle noch Steuererklärungen machen, da die Renten ja zumindest zum Teil besteuert werden. D.h. solche Daten müssten doch bekannt sein. Auch welche sonstigen Einkünfte und Vermögen man so hat, ob man ledig ist oder nicht. Das alles weiß das Finanzamt.

Und die ganzen Organisationen, die Menschen, die Hilfen brauchen helfen, die wissen das noch genauer. Aber denen wird offenbar weniger geglaubt. Deshalb vermute ich, dass es bei so einer Studie auch oder vor allem darum geht zu zeigen, wie gut es doch den Leuten geht.
Deine Idee mit der Meldestelle deine Daten für solche Zwecke sperren zu lassen ist gar nicht so verkehrt, zumindest bei uns gibt es diese Möglichkeit, seine Daten für kommerzielle Zwecke / Umfragen / Gratulationen zu "runden Geburtstagen" (z.B. 80 /90/100) sperren zu lassen ...

Schau mal hier, das geht sogar bundesweit ... wir können sogar online das richtige Formular dafür herunterladen bei unserer Stadtverwaltung ...

https://www.ra-micro.de/auskunftssperre ... ldegesetz/
Danke für den Link, genau das werde ich tun :Bussi: .

Ich habe mich die letzten Monate schon bei der Postwerbung abgemeldet, auf die Robinsonliste setzen lassen und jedesmal, wenn doch noch eine adressierte Werbung im Briefkasten ist, dann sofort dort meine Daten löschen lassen. Das Resultat ist, dass in meinem Briefkasten tatsächlich kaum noch Werbung eintrudelt. :smile:
Ich hätte wohl eher meinen Spaß an der Geschichte und würde denen so richtig schön die "Datenschutz-Hölle" bereiten wenn sie mich nicht in Ruhe lassen wollen damit, das wäre mir sogar ein Anschreiben per "Übergabe-Einschreiben" wert ...
:groehl: Das kann ich mir bei dir echt vorstellen. Aber den Spaß hast du dir vielleicht genommen, da du dich bei der Meldestelle hast sperren lassen :Zunge_zeigen: . Jedenfalls bin ich leider nicht so gestrickt, ich habe da weniger Spaß, mich stresst das unglaublich. Ich empfinde diese Briefe in meinem Briefkasten regelrecht als Übergriff.
Mir ist man mal wegen meiner "tollen Reha" damit auf den Geist gegangen, dass man eine freiwillige Bewertung haben möchte wie "gut mir das getan hat und warum ?"... ich glaube NICHT, dass die gerne gelesen hätten was ich dazu antworten würde, mein Beschwerdeschreiben hatte die Klinik-Leitung ja auch nicht sonderlich interessiert ...
Habe das im Altpapier entsorgt, genau wie die Erinnerung die auch einige Wochen später noch gekommen ist ... dann war RUHE ... bis auf eine Einladung zum "Wiedersehen / Sommerfest" für ehemalige Reha-Patienten ... habe ich aber auch (ohne Antwort) gerne drauf verzichtet.
Diese nachträgliche Bewertung meiner Reha hatte ich auch bekommen. Und ich hatte die Gelegenheit benutzt denen gehörig den Marsch zu blasen, wie "gut" mir die Reha nicht getan hat. Wobei ich sehr genau differenziert habe zwischen dem "System" und den einzelnen Therapeuten und Personal (z.B. Reinemachefrau oder Küchenpersonal), die waren meist super hilfsbereit, aber das System Reha, das war für mich regelrecht die Hölle.
Solange MIR Niemand eine Berechtigung dafür nachweisen kann, dass er mir Fragen zu meinem Finanz- und Privatleben stellen darf und der Zweck auch für mich einen Sinn ergeben könnte, bleibt mein Privatleben auch weiter PRIVAT ... und meine Wohnungstüre ZU für "ungebetene Gäste" ... :wech:
Danke Doppeloma, werde mir das zu Herzen nehmen :umarm: .

Liebe Grüße
Mina

Ergänzung: ich habe gerade das entsprechende online-Formular für Widerspruch der Weitergabe meiner Gemeinde gefunden, ausgedruckt und vertütet und werde das morgen abschicken. Das dumme ist nur, dass offenbar die sogenannten Gruppendaten gemäß §46 des Bundesmeldegesetz davon nicht ausgeschlossen werden können (man ja auch nicht der Weitergabe seiner Daten für die GEZ widersprechen :ic_down: ). Es betrifft nur Weitergabe bezügliche Wählergruppen, Jubiläen, Adressbuchverlage und Wehrverwaltung.

Der Weitergabe für offizielle Meinungsumfragen, innerhlab sogenannte Gruppendaten, kann man offenbar nicht widersprechen.
Wieder was gelernt. Auf jeden Fall hat mich Doppelomas Hinweis dazu gebracht, meine Daten jedenfalls für bestimmte Abfragen sperren zu lassen.

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